Sonntag, 3. August 2008

angekommen in New Jersey


vor dem Flughafen "Newark"/// mein Bett im Hotel in Stamford, Conneticut

Hallo ihr auf der anderen Seite des Teichs =)

diese amerikanischen tastaturen gehen mir wirklich etwas auf den keks... zu oft das ich ein "y" statt ein "z" schreibe...^^ heute war der grosse tag, an dem es hiess: let's meet your host family! ihr koennt euch sicherlich vorstellen, dass alle au pairs schon beim fruehstueck total aufgeregt waren... und guess what - Jule natuerlich nicht. Als wir dann wieder auf dem Newark Airport waren, nachdem wir (ca. 20 au pairs wuerde ich schaetzen) von einem Bus von unserem Hotel dort hingefahren wurden und dabei gleich mal das neue und das alte Yankee stadium in NYC gezeigt bekamen, war ich dann doch etwas "hippelig". ein viertel der truppe musste ins flugzeug steigen, der rest warte gespannt auf die gastfamilie... ihr werdet es lustig finden, wenn ich euch erzaehle, dass die meisten au pairs sich nicht trauten auf die toilette zu gehen, weil sie dachten, jeden moment wuerden sie abgeholt =) wir sollten zwischen 4 und 5 abgeholt werden - ich war die 3. letzte. Die Begruessung war sehr herzlich. Olivia und ich habe uns gleich umarmt, die kinder waren eher schuechtern, aber im Laufe des Tages sind sie schon aufgetaut ;o) Ach... insgesamt bestand unsere teilnehmergruppe ja aus 108 au pairs, aber nicht alle mussten zum newark air port, manche wurden direkt vom hotel abgeholt, manche mussten zu einem anderen flughafen, wie dem JFK, wieder andere mussten mit dem Zug weiter und 3 uebernachteten in dem hotel und brechen erst morgen auf - keine ahnung warum... da NJ nicht weit von NYC ist (mein ort ist mit "public transport" eine halbe stunde von der innenstadt entfernt, aber das erzaehl ich euch genauer, wenn ich das erste mal mit dem zug zum big apple gefahren bin) hatten wir, die wir nach Summit kamen, mind. 3 (mich eingerechnet) sind von unserem Seminar hier und mehrere die, schon laenger da sind oder noch folgen, keinen allzuweiten weg. Als ich Olivia begruesst hatte, war ich ueberhaupt nicht mehr aufgeregt, auch wenn ich es ohnehin nicht sonderlich war. wir gingen zum auto und sie redete und redete... das brach das eis und auf dem seminar hatte uns die frau von au pair in america erzaehlt, dass wir eh keine angst davor haben muessen, da amerikaner sehr gern reden (wer haette das gedacht...^^) und wenn sie aufgeregt sind noch mehr reden und daher die ersten 5 min locker fuellen. ja, dann sind wir nach hause gefahren, sie haben mir das ganze haus gezeigt und nachdem wir eine weile da waren, haben wir uns wieder ins auto gesetzt und sie zu ihrem Lieblingsrestaurant gefahren. Ein italienisches Restaurant mit sehr netten Leuten, ich wurde gleich gefragt, wie der Flug war und ob es mir gefaellt und und und... naja, wenn Amerikaner merken, dass man sich fremdlaendisch anhoert, wird man gleich ausgequetscht. aber ich habe mich sehr wohlgefuehlt - tja mama, rate was ich bestellte... natuerlich gnocci (oma, das ist jetzt wieder ein part fuer deine korrigiererei - ich bin mir nicht sicher, ob ich es richtig geschrieben habe). im hotel gab es die ganze zeit nur dieses "swimming pool water" - sprich das Wasser, was man uns zu trinken anbot, hat nach Chlor geschmeckt. Hier ist es besser. Das Haus der Penizottos, meiner Gastfamilie, ist sehr sehr schoen. Nicht so, wie man sich ein typisches amerikanisches haus aus filmen vorstellen wuerden, viel geschmackvoller und einfach toll. ich werde bei gelegenheit bilder machen und euch schicken. Auch summit an sich ist wunderschoen. nicht so schmutzig und globig wie Stamford, sondern viel gemuetlicher und gruener! Olivia meinte, dass es eine sehr beliebte Gegend ist. Als wir vorhin nach hause kamen, habe ich meiner Familie die Gastgeschenke ueberreicht: Olivia bekam ein Stueck Berliner Mauer und fand es total toll, Ava bekam ein kleines Saeckchen mit Holzspielzeug (kleinen Hauesern, Bauumen, Menschen ect.) aus den "Erz Mountains" und wollte gleich losspielen, die Jungs, Austin und Andrew bekamen Basecaps mit dem Schriftzug "I love Football", wobei das "love" ein Herz aus der Deutschlandflagge ist, auch sie waren total begeistert (ich musste eh schon manches Deutsche Wort sagen, was sie dann wissbegierig nachgeplappert haben^^). Das Maerchenbuch der Gebrueder Grimm ist auch echt gut angekommen und ich kam nicht umhin "The Frog Prince" vorzulesen. Danach habe ich ausgepackt. Mein Zimmer ist echt total schoen. Zwar nicht gelb, wie erwartet, sondern gruen, aber totla schoen. Im Moment fehlen noch ein paar Moebel im Haus, weil die Familie von einem Haus in Summit in diese hier gezogen ist (das ist erst ein paar wochen her), aber mein Zimmer ist schon komplett. Ich habe einen Fernseher, einen Computer, eine Webcam, die ich bald einweihen werde und einen kleinen kleiderschrank - typisch amerikanisch - begehbar =) guckt nicht so neidisch!!! Der hund scheint mich zu moegen, er springt die ganze zeit um mich rum, mir waere es lieber, er wuerde still halten, aber da "Lucy", so heisst der Hund, ziemlich suess ist, ja papa, denke ich nicht, dass es lange dauert, bis ich keine angst mehr habe. Wenn ich angst habe, sperrt olivia ihn weg. ja, was gibt es noch zu erzaehlen?? Ich habe so schoene bilder gemacht... morgen treffe ich dann die ganze familie - den vater der kinder, mit dem wir heute schon telephoniert haben, und der mich auch gleich total nett begruesst hat und natuerlich olivias schwestern mit anhang (insgesamt sind es 6 cousinen und cousins, die Ava, Austin und Andrew haben). Olivia erzaehlte mir, dass sie sich alle total freuen, mich kennenzulernen und am liebsten heut schon gekommen waeren, mich zu begruessen, aber sie hat ihnen gesagt, dass sie moechte, dass ich einen tag zur eingewoehnung habe =) im moment bin ich komplett zufrieden, olivia ist sehr witzig und wir haben schon viel gelacht, sie hat ihrem exmann am telephon gesagt: I think she is okay, we not have to send her home during the next 2 weeks" - soll heissen: sie meint, ich waere in ordnung und sie muessten mich nicht gleich wieder nach hause schicken. manche dinge, die mich etwas gewundert haben, auf dem seminar, z.b. dass nackte kinder niemals fotographiert werden duerfen und das selbst 3 jaehrige niemals in den USA nackt in der oeffentlichkeit zu sehen sein werden, d.h. auch nicht am strand ect., sieht olivia gott sei danke anders, die jungs haben vorhin zusammen gebadet - laut orientatin wuerde ein 8 und 6 jaehriger niemals zusammen baden und schon gar nicht, wenn die ganze familie durch das bad rennt... so nun werde ich aber mal ins bett gehn.. nur zwei dinge noch - Oma, wenn du meine e-mail schon voellig sinnlos korrigierst, bitte denke doch daran, dass es auf diesen tastaturen z.b. "suess" heisst - natuerlich weiss deine "smarte" enkelin, dass es anders geschrieben wird, aber hier gibt es diese buchstaben nun mal nicht... =) und Anne - never believe, what happens today: im hotel gab es ein fluegel und ich konnte nicht anders, als mich ranstetzen, es war fuerterlich verstimmt, und "apologize" spielen - guess what - der schwarze Hotelboy kam, stellte sich neben mich und fing an zu singen, das klang so lustig, wir konnten nicht mehr. die andern haben dann noch bilder mit ihm gemacht, ich wollte auch eins machen, aber ich kam zu spaet =)
liebe familie, ich wuensche euch eine gute fahrt nach frankreich, benehmt euch - schliesslich seid ihr deutsch representanten^^ und wir sehen uns via skype allen anderen wuensche ich ein schoenes Wochenende, schoene ferien oder einen tollen urlaub
danke fuer die vielen mails, ich werde sie bald beantworten, aber ich hatte noch keine zeit =)

kisses and hugs Jule from overthere =)

ps.: anfangen mit richtigem arbeiten muss ich uebrigens erst am dienstag... bin schon gespannt aufs autofahren - drueckt mir daumen, es heisst, dass man in NJ aehnlich wie die italiener faehrt...

Stamford, Conneticut///Laura und ich im Seminarraum der "Orientation" (Laura ist jetzt auch in Summit)

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